Gesundheit aktuell

Hier unser Ratgeber des Monats

Satt essen und gesund abnehmen – das geht!

Andrea Homann PTA, FachPTA für Ernährungsberatung
Andrea Homann
FachPTA für Ernährungs­beratung

Ihr Apothekentipp für Februar von Andrea Homann

Barbara Zoller, Apothekerin
Barbara Zoller
Apothekerin

Ihr Apothekentipp für Februar von Barbara Zoller

Sie möchten schlank werden und bleiben? Ohne Hungerkuren, spezielle Diäten und Jo-Jo-Effekt? Dann lesen Sie weiter ...

Studien belegen, dass 80 bis 90 Prozent der Menschen nach einer Diät schnell wieder bei Ihrem Ursprungsgewicht landen, ja, dieses sogar toppen. Denn: Während der Hungerkur senkt der Körper seinen Kalorienbedarf, um die "mageren Zeiten" unbeschadet zu überstehen. Wer dann nach der Diät wieder wie gewohnt isst, läuft Gefahr, gleich wieder zuzulegen.

Energiedichte bei Lebensmitteln – Sich immer satt essen und trotzdem abnehmen – funktioniert! Das Grundprinzip lautet: Die Essensmenge darf nur wenig Kalorien enthalten. Lebensmittel mit einer niedrigen Energiedichte (= geringer Kaloriengehalt) sind also zu bevorzugen.

Die richtige Nahrungsmittelauswahl – Haben Speisen beispielsweise 1,5 kcal/g (=Kaloriengehalt eines Nahrungsmittels pro Gramm) und weniger können Sie ohne Bedenken größere Mengen davon verzehren. Darunter fallen: Kartoffeln, Reis, Hähnchen, geräucherter Schinken, Kräuterquark, Obst, Gemüse… Mit Nahrungsmitteln mit bis zu 2,49 kcal/g sollten Sie haushalten. Beispiel: Brot wird in Deutschland sehr viel gegessen. Durch seinen niedrigen Wassergehalt hat es aber relativ viele Kalorien. Vollkornbrot liegt bei 2,0 kcal/g, Weißbrot bei 2,5 kcal/g und Croissants bei 4,3 kcal/g. Für Lebensmittel ab 2,5 kcal/g gilt: Finger weg oder nur in Maßen essen! Neben bestimmten Brotsorten sind das beispielsweise: Bratwurst, Salami, Tiefkühlpizza, gemischtes Hackfleisch, Trockenobst, Knäckebrot, Gans, Mozzarella. Erstellen Sie sich am besten eine Lebensmittelliste oder fragen Sie in Ihrer Apotheke danach!

Lieblingsspeisen ersetzen – Ein weiterer Tipp: Sinnvoll ist, dass Sie kalorienreiche durch kalorienarme Lebensmittel, die aber ähnlich schmecken, ersetzen. So sind Sie auch weiterhin zufrieden mit Ihrer Ernährung und eine dauerhafte Ernährungsumstellung gelingt leichter. Pommes aus der Fritteuse können Sie zum Beispiel durch Pommes aus dem Backofen austauschen, ein Schnitzel oder Fischfilet hat ohne Panade nicht einmal halb so viele Kalorien und ein Schokopudding ist eine leckere kalorienarme Alternative für Schokolade.

Aber Vorsicht: Sie sollten Ihre tägliche Kalorienaufnahme nicht unter 1500 Kilokalorien senken.
Quelle: Wort & Bild Verlag